Anycubic i3 Mega S

Heute war es so weit, ich konnte meine ersten 3D-Druck Erfahrungen sammeln.

Zum Black Friday 2021 kam ein äußerst günstiger 3D-Drucker ins Haus, der Anycubic i3 Mega S. Den gab es für deutlich unter 200 € und beim Erstellen dieses Beitrags liegt er immer noch bei 189 €. Laut Internet ist es ein Drucker mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis, also genau richtig, um in die Materie hineinzuschnuppern. Bislang lag er ungenutzt herum, heute sollte er zum ersten Mal Arbeit bekommen.

Der einzige Einsatzzweck soll später das Herstellen von kleinen Gehäusen für meine Projekte sein und ein paar nützliche Einzelteile dazu. Dafür sollte er eigentlich reichen. Ich bin mir dessen bewusst, dass Resin-Drucker ein deutlich besseres Ergebnis abliefern, aber ich habe zum Anfang keine Lust auf das flüssige Zeug. Nicht ganz gesund, teurer in der Anschaffung und wenn man es genau nimmt, mit Nebenanschaffungen wie Waschanlage und Nachhärter verbunden. So zumindest meine laienhaften Recherchen.

Also war jetzt nur noch die Frage – welches Filament?

Ich glaube, als Anfänger ist man mit dem PLA-Filament ganz gut beraten. Auch hier habe ich viele Berichte im Internet gelesen und bin bei dasfialament.de gelandet. Mein erster Eindruck ist sehr positiv! Es lässt sich gut drucken, kommt vakuumverpackt an und ist gleichmäßig auf die Rollen gewickelt. Außer dem bereits getesteten Magenta, habe ich noch ein paar andere Farben bestellt:

Und dann ging es gleich los. Für die ersten Drucke wurden die üblichen Testobjekte gedruckt. Die Eulen waren auf der mitgelieferten SD-Karte dabei und wurden ohne weitere Einstellungen mit 0,2 mm gedruckt. Man sieht auf den Bildern deutliche Riefen, die aber merkwürdigerweise nur im Bild so deutlich auffallen – das Original sieht in der Hand betrachtet sehr gefällig aus. Weiter gings es mit dem Testwürfel und einem Testhasen 🙂 . Der Hase hatte sogar ein Stützgitter vor der Nase.

Als nächsten Schritt werde ich mich mit der Nivellierung beschäftigen und kaufe dafür ordentliche Abstandslehren aus Stahl. Das sollte besser gehen, als das mitgelieferte Papier. Weiterhin muss ich in die Tiefen des wunderbaren und kostenlosen Slicer-Programms Ultimaker Cura eintauchen und die optimalen Einstellungen finden. Der Drucker wird direkt von diesem Slicer unterstützt! Und dann, ganz wichtig, ich muss lernen, 3D-Modelle selbst zu erstellen. Denn was nützen mir fertige Modelle zum Druck, wenn ich passende Gehäuse brauche? Das wird noch richtig spannend …

Der Testhase bekommt seine Ohren.

Anycubic i3 Mega S TestHase

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